Surf und Seagull sind nicht nur andere Ausstattungsoptionen, sondern wirklich andere Fahrzeuge. Wesentliche Teile der Konstruktion weichen völlig ab.
Ob wesentliche Teile der Konstruktion abweichen oder ob solche Modifikationen im Bereich von Ausstattungen üblich sind, weiß ich nicht. Zumindest ist der Innenraum weitgehend identisch, denn die für den Seagull angebotenen Zubehörteile passen auch in den Dolphin Surf. Für die EU wurden die Stoßfänger verändert und dadurch ist das Auto hier etwas länger, mutmaßlich um beim Euro-NCAP-Crashtest besser abzuschneiden, was ja auch geklappt hat (5 Sterne). Der größte Unterschied dürften aber die bei uns wesentlich stärkeren Motoren, sowie die ab Boost angebotene, größere Batterie sein, was natürlich auch Kosten sind.
Mein letzter Stand war, dass der Seagull bloß 55 kW (75 PS), sowie maximal eine 38-kWh-Batterie hat und damit 130 km/h Spitze fahren kann. Auch wenn das Auto dadurch noch preiswerter angeboten werden würde, hätte er es damit bei uns wohl deutlich schwerer und wäre zumindest für mich so wohl eher nicht in Frage gekommen.