Kann mich der allgemeinen Meinung nur anschließen. Für so ein kleines Auto hat der schon ordentlich Durchzug, ist halt ein E-Auto. Gerade, wenn man vorher mit weniger Leistung als Benziner unterwegs war, geht der schon vergleichsweise gut. Unser leistungsstärkstes eigenes Auto war ein Honda Civic S-Type mit 140 PS. Der fuhr sich sehr ähnlich. Nur auf der Autobahn hat ein Benziner natürlich oben rum noch mehr zu bieten und ist deutlich schneller. Aber in der Stadt und auf der Landstraße würde ich den wahrscheinlich mit dem Dolphin Surf locker stehen lassen, falls Dir das bei der Einordnung hilft.
Das Fahrwerk ist jetzt nicht super straff, aber auch nicht zu schwammig. Ich finde, da hat BYD eine gute Mischung gefunden. In den Tests wird der meistens als weich und komfortabel beschrieben, empfinde ich gar nicht so, hat schon einen minimal sportlichen Anstrich, aber kommt natürlich drauf an, welchen Vergleich man hat und was man erwartet. Auch das erinnert mich sehr stark an den Honda, da war das ähnlich. Leicht sportlich abgestimmt, aber durchaus komfortabel. Natürlich alles weit weg von unserem VW Corrado, den wir auch mal hatten. Da war man auf du und du mit den Kanaldeckeln, aber aus dem Alter bin ich raus. 
Da der BYD nur eine Verbundlenkerachse hat, darf man in Sachen Kurvenlage keine Wunder erwarten. Wenn Dir das super wichtig ist, wärst Du beim R5 wahrscheinlich besser aufgehoben, der hat eine Mehrlenker-Hinterachse, kostet natürlich auch entsprechend. Negativ aufgefallen ist mir das bisher aber nicht. Solange man keine Rennen fahren will, kommt man gut damit klar.
Ein weiterer Kritikpunkt sind wohl die Bremsen. Auch da hatte ich bisher keine Probleme, aber in den Tests war der Bremsweg vergleichweise schlecht. Auch das könnte auf engen und kurvigen Straßen nachteilig sein, je nach dem, wie Du da durchbrettern möchtest. Ist natürlich auch die Frage, in wie weit bei solchen Tests wirklich das Auto oder die gerade montierten Reifen getestet werden.