Dolphin Surf über 230 Volt Steckdose laden.

  • Hallo zusammen.


    Meine Freundin kann ihren SURF COMFORT wahrscheinlich Anfang August in Empfang nehmen.

    Aufgrund der örtlichen Gegebenheiten (Garage im Mehrfamilien Haus - veraltete Verteilung und damit verbundenen aufwendigen Umbaumaßnahmen) kommt eine Wallbox nicht direkt in Frage.

    Scheinbar liegt dem SURF eine AC-Ladeanschlussausrüstung bei (siehe Anhang).

    Das Auto wird dann täglich ca. 50....70 km bewegt.

    Am Wochenende dann gelegentlich zu mir - 120 km (Wallbox ist geplant - PV Anlage vorhanden).

    Ich fahre einen Firmenwagen C-Klasse Verbrenner im Außendienst Medizintechnik mit jährlich 80.000 km.


    Folgende Fragen dazu:


    - Ist es empfehlenswert/bedenkenlos das Auto regelmäßig über diese Ausrüstung zu laden (230 V Steckdose ist in der Garage vorhanden - Zustand, Leitungsquerschnitt und separate Absicherung müsste noch geprüft werden)?

    - Ist die Leistung/Stromstärke in diesem Fall seitens des Adapters begrenzt - z.B. 1,8 kW/8A?

    - Müssen in den Fahrzeugeinstellungen ggf. Anpassungen (Ladestrombegrenzung) vorgenommen werden?

    - Wie sieht es dann beim Laden an einer DC-Säule oder AC-Wallbox aus - müssen dann wieder Einstellungen angepasst werden?

    - Laut BYD ist es nicht schädlich den Akku (Blade Technologie oder ähnlich?) jedesmal auf 100% zu laden - ist das wirklich so?

    - Welche Lade-Alternativen gäbe es noch?


    Für uns beide ist das der erste Kontakt mit dem Thema Elektro Mobilität. Daher die möglicherweise "Anfänger" Fragen.

  • Also über den ladeziegel laufend zu laden kann dem Auto nichts abhaben, aber ich würde da eher mal deine Leitung prüfen. Nicht das du dann das bisserl auskokelst und braun wird.

    Ihn laufend auf 100% laden würde ich auch gerne wissen da ich häufig solar Überschuss habe und dann mein Auto laden könnte

    Die ladestrom Begrenzung gilt für ac also genau für deine Methode ohne schnell lader und du musst nur das einstellen da bei einem schnelllader immer volle Pulle geladen wird

  • Der beiliegende Ladeadapter zieht etwa 1.800 Watt, also auch im Dauerbetrieb kein Problem für die üblichen Steckdosen.


    Ich habe meinen drei Monate so geladen, bis mein Hof mit Wallbox fertig war.


    Du musst halt abends immer einstecken, sonst ist er am nächsten Tag nicht voll.


    Laden auf 100 % schadet nicht, das BMS kümmert sich um die Batterie.


    Einziger Nachteil gegenüber 11 kW an der Wallbox ist der signifikant schlechtere Wirkungsgrad.

  • Danke für die Infos.


    Mit der Angabe 1,8 kW also 8 A kann man ja was anfangen - sollte eine Steckdose vertragen 😊.


    Abends anstecken sollte auch kein Problem sein. Bei 50 bis 60 km könnte auch alle 2 Tage reichen.


    Mit dem Wirkungsgrad ist mir bewusst.

    Aber um wie viel schlechter lässt sich wahrscheinlich schwer sagen.

    Jetzt könnte man natürlich mal die Investitionskosten für die Wallbox (in diesem Fall ziemlich aufwendig, da die Verteilung umgestrickt und ein weiterer Zählerkasten gesetzt werden müsste) den Mehrkosten aufgrund des schlechten Wirkungsgrad gegenüber stellen.


    Michael:

    - Was meinst mit immer "einstellen volle Pulle"?

    - Ist das ein Menüpunkt?

    - Was genau wird eingestellt - Amperezahl?

    - Gilt das dann auch für eine Wallbox - da lade ich doch mit einer anderen Leistung?


    Ich hatte gedacht einstecken und gut ist und die AC-Ladeanschlussausrüstung (Ziegel, Ladeadapter oder auch Wallbox) regelt/begrenzt den Strom.

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