Achtung! Dolphin Surf am Berg, ab 20% drosselt die Leistung!

  • ...weiß ich nicht mehr, aber ich denke das wird keinen Einfluss auf die Drosselung haben.

    Naja, der Ecomodus ist nichts anderes als ein Leistungslimit, also ich könnte mir schon vorstellen, dass er bei Sport mehr Reserven freigibt

  • Also noch einmal zu meinem durchgeführten Test.

    – BYD Dolphin Surf Comfort Version mit 156 PS/115 kW

    – Modus: Eco

    – 27 % Akku unten am Berg und oben mit 16 % Akku angekommen

    - Der Leistungsverbrauch lag zwischen 25 und 60 kW und ich konnte keinen Leistungsverlust bei 20% bemerken. Bei 17 % Akku habe ich nochmals mit 60 kW beschleunigt, ohne einen Leistungsverlust bemerkt zu haben.

  • Also noch einmal zu meinem durchgeführten Test.

    – BYD Dolphin Surf Comfort Version mit 156 PS/115 kW

    – Modus: Eco

    – 27 % Akku unten am Berg und oben mit 16 % Akku angekommen

    - Der Leistungsverbrauch lag zwischen 25 und 60 kW und ich konnte keinen Leistungsverlust bei 20% bemerken. Bei 17 % Akku habe ich nochmals mit 60 kW beschleunigt, ohne einen Leistungsverlust bemerkt zu haben.

    Was verstehst Du unter Berg? Ich spreche von 1300 Höhenmeter mit Steigung bis 15%

  • Was verstehst Du unter Berg? Ich spreche von 1300 Höhenmeter mit Steigung bis 15%

    Der Hausberg von Innsbruck ist für mich ein Berg und da fahre ich täglich 500 Höhenmeter hoch und runter.

    Der Dolphin Surf Comfort hat nur eine Nennleistung (Dauerleistung) von 60 kW (82 PS), während die kurzzeitige maximale Spitzenleistung mit 115 kW (156 PS) angegeben ist.
    pasted-from-clipboard.png

  • Das Leistungslimit wird nicht vom Auto selbst kommen, sondern eher vom BMS (Batteriemanagementsystem, wird bei nahezu allen Li-Ion-Akkus genutzt). Es wird halt ein LFP-Akku genutzt. LFP-Zellen haben eine sehr flache Spannungskurve. Unter hoher Last + niedriger SOC kann die Zellspannung kurzzeitig unter die Schutzschwelle fallen, das BMS reduziert dann die Leistung. Hinzu kommt die Temperatur, LFP hat halt ein anderes Kälteverhalten als bspw. NMC oder NCA: Kalte LFP-Zellen + niedriger SOC = BMS greift früher ein. Hinzu kommt dann noch die Eventualität der Kalibrierung. Wenn der SOC nicht sauber kalibriert ist, kann das BMS „zu früh" eingreifen. Bei LFP's ist SOC-Berechnung bekanntlich nicht perfekt. Bei LFP-Akkus lässt sich der tatsächliche Füllstand nicht direkt messen. Der angezeigte Wert ist immer das Ergebnis einer Berechnung. Üblicherweise orientiert sich das System an der Zellspannung, berücksichtigt aber zusätzlich Faktoren wie Temperatur, Stromaufnahme bzw. -abgabe und das bisherige Ladeverhalten. Je öfter der Akku vollständige Ladezyklen durchläuft, desto präziser kann diese Einschätzung werden. Der SOC ist halt eine rechnerische Annäherung und kann daher um mehrere Prozent vom realen Zustand abweichen. Gelegentliche Sprünge oder Anpassungen sind daher völlig normal. Das ganze ist auch der Grund, warum Tesla bei den LFPs empfiehlt, den Akku einmal pro Woche auf 100% zu laden. In Foren hats schon welche gegeben, die mit 6% SOC halt dann doch stehen geblieben sind, da zu lange nicht kalabriert wurde (bei Tesla kann man ja das Ladelimit einstellen). Ergo: probiert das ganze nochmal im Hochsommer aus, wenn der Akku seine Wohlfühltemperatur von 20°C bis 40°C hat, dann ist der Temperaturfaktor nämlich schon mal raus aus der Betrachtung.

    Einmal editiert, zuletzt von Bernd82 () aus folgendem Grund: Blöde Schreibfehler. 😆