Beiträge von Kudlwackerl

    Bei großen Langstreckenautos kann man sich ja drüber streiten, ob eine Wärmepumpe Sinn macht oder nicht, beim günstigen Kleinwagen für kurze Strecken bzw. zum pendeln braucht man definitiv keine, erstrecht nicht, wenn man zu Hause laden kann.

    Ich gestehe, dass ich beim Kauf des "Boost" der Meinung war, da ist eine Wärmepumpe im Aufpreis enthalten. Ich war dann recht enttäuscht, als ich festgestellt habe, dass dem nicht so ist.


    Mittlerweile habe ich mich damit abgefunden.

    Was willst du beachten?


    Eigentlich sollen LiFePo4 Akkus nicht bei Minus Temperaturen geladen werden. Die interessante Frage ist also, wie hat BYD das Problem gelöst.

    Technisch korrekt wäre also erst heizen, dann ab 0° laden...


    Mein Vorschlag:


    Einstecken und den Strom beobachten, dann weißt du Bescheid.


    Ich stecke immer direkt nach der Fahrt ein und der Kleine lädt mit 11 kW. Der Akku wird dann wohl schon warm sein.

    Mit welcher Wallbox ladet ihr und warum habt ihr diesen Typ gewählt?


    Ich fange mal an...


    Ich benutze die Victron EV, das ältere Modell.


    Grund für die Entscheidung war die einfache Integration in mein ESS (EnergyStorageSystem) welches hauptsächlich aus Victron Komponenten besteht. Ich will im Sommer kostenlos mit meinem Solar Überschuss laden.


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    Technische Features:


    • Bis 22kW Ladeleistung, Ladeleistung einstellbar
    • Wi-Fi Kommunikation
    • LCD Touchscreen
    • Leuchtring zur schnellen Anzeige des Gerätestatus (Gimmick😬)
    • Konfigurierbarer Preis/kWh-Rechner
    • Zwei Arbeitsmodi Manuell-/Solar-Überschussladen
    • Einfache Integration mit GX-Geräten
    • Integration im VRM-Portal möglich

    Nachteile:


    Feder im Deckel geht bei erster Benutzung kaputt.



    Da mittlerweile mein Stellplatz fertig ist, habe ich nun etwas Erfahrung und bin mit der Wahl zufrieden.

    Für die Wallbox habe ich 320 € bezahlt, MWSt frei.

    Auch wenn bei BYD ein großteil der Komponenten im Motorraum als All-in-one Modul verbaut sind, ist das BMS sicherlich ein eigenständiges Subsystem, es wäre ungewöhnlich so ein Safety-Critical System in andere Systeme zu integrieren. Eine ECU gibts es nur beim Verbrenner, ein Elektroauto hat keine "Engine", man spricht hier normalerweise immer von "Motors". Aber auch beim Verbrenner sind viele Steuergeräte eigenständig und geben dem Motorsteuergerät ihren Zustand weiter bzw. setzen Befehle um.

    Das ist ein "Ja!"?

    Möglicherweise ist es ein Defekt, ich würde ja mal den Fehlerspeicher auslesen. Wenn das BMS ein Problem feststellt, kann das auch zu einer Drosselung führen, normalerweise sollte aber auch eine Warnleuchte aufscheinen.

    Du bist der Meinung, dass "das BMS" ein eigenständiges System ist?


    Ohne den Aufbau der Fahrzeugregelung bei diesem Fahrzeug zu kennen, gehe ich eher davon aus, dass alle Funktionen durch eine ECU gesteuert werden.

    Ich habe heute noch mal einen Test gemacht. Ich bin in Innsbruck bei 27 % Akku auf der Autobahn Richtung Brenner losgefahren. Am Anfang hat er noch bis 100 kW richtig angezogen, wenn man voll aufs Gas ging. Je länger man aber drauf blieb, desto mehr sank die Leistung. Vor der Mautstation hat er bei Vollgas noch maximal 65 kW geschafft. Bei der langsamen fahrt durch die Mautstation konnte er sich wieder erholen und ist danach bei 18 % Akku wieder mit 95 kW losgemacht und danach sank die maximale Leistung wieder auf etwa 65 kW bis ich mit 14% Akku angekommen war.

    Was soll daran unnormal sein? Die "maximal" 65 kW sind die Nennleistung des Antriebs, alles was darüber hinausgeht ist kurzfristig nutzbar.


    Ob das an der Batterie liegt (was ich eher nicht vermute), oder an der Erwärmung des Motors ist völlig unwichtig.