Wie in Brasilien?

  • BYD gerät ausgerechnet durch das neue Vorzeigeprojekt in Ungarn zum politischen Risiko, da im Europäischen Parlament wegen mutmaßlicher Arbeitsrechtsverstöße auf der Baustelle seines Werks in Szeged thematisiert wird.


    Der Vorwurf wiegt schwer: Von BYD beauftragte Bauunternehmen sollen laut einem Bericht der Organisation China Labor Watch Tausende Beschäftigte 7 Tage pro Woche und teils mehr als 12 Stunden täglich eingesetzt haben. Im Februar soll ein Arbeiter bei einem Kraneinsatz ums Leben gekommen sein. Ungarns Rettungsdienst bestätigte seit dem 1. Februar 12 Mal zum Werksgelände gerufen worden zu sein – darunter wegen eines Todesfalls.


    Brisant ist auch die Verbindung zu einem früheren Skandal: Ein in Ungarn genannter Auftragnehmer gehört zu derselben chinesischen Baugruppe, die bereits mit BYDs Werk in Brasilien in Verbindung gebracht wurde. Dort hatten Arbeitsbehörden schwere Missstände festgestellt. BYD hatte damals erklärt, die Zusammenarbeit mit der brasilianischen Tochter beendet zu haben. :huh:

  • Kann mich erinnern, dass bei Tesla in Grünheide auch immer Probleme genannt wurden.

    Da am Ende aber immer Arbeitsplätze dran hingen, redete später kaum noch jemand davon.


    Diese Posts sehe ich einfach nur als schlechte Werbung an, damals bei Tesla und jetzt bei den Chinesen. Alles immer unter dem Deckmantel zum Wohle der heimischen Autoindustrie.