Beiträge von Dolphy

    Wenn das alte Installationen sind, würd ich am Anfang einfach nach ein paar Stunden mal fühlen, ob die Steckdose sehr warm wird…soll ja nachher nichts wegkokeln.


    Laden mit 1,8 kW dauert halt ewig und die Verluste liegen so bei 15 bis 20 %. An einer 11 kW- Wallbox bei 8 bis 10 %.


    Wenn es sich anbietet, irgendwo mal an einen AC- oder DC-Lader zu kommen, würd ich das machen. Ist natürlich auch etwas teurer. Mal bei Google oder irgendeinem Lade-App-Anbieter die Umgebung zu hause und an der Arbeitsstelle nach Lademöglichkeiten scannen. Beim Einkaufen beim Discounter ist es eigentlich für den Alltag am praktischsten. Ein paar Ladekarten und -Apps sollte man sich ohnehin zulegen.


    Ob über Nacht laden reicht, muss man ausrechnen. Verbrauch ist im Winter deutlich höher(!), aber auch bei viel Autobahn und Regen. Der Kleine ist ja als Stadtflitzer und nicht als Langstreckenfahrzeug konzipiert.


    Bei 50 km am Tag und einem Verbrauch von z.B. 20 kWh/100 km musst du also 10 kWh in den Wagen kriegen. Wenn 1,4 kW im Auto real ankommen, wär ich da bei 7 Stunden Ladezeit. Für 70 km am Tag dann schon 10 Stunden.

    Gern korrigieren, wenn ich einen Denkfehler drin hab.


    Am Schnellader lädt er so mit 45 bis 50 kW und in der Spitze so 90 kW. Das ist dann schon etwas flotter 😉.

    War es morgens noch kalt und ggf. die Linse einfach nur beschlagen? Geht dann normalerweise nach ein paar Minuten wieder, kann einem bei jedem Auto mal passieren

    Also, das Typ2-AC-Ladekabel und ggf. für Notfälle einen Ladeziegel zum Laden an der Steckdose sollte man immer dabei haben, nimmt ja jetzt auch nicht so viel Platz weg.


    Für längere Strecken plant man dann die DC-Schnellader (ab 50 kW) ein, die man anfahren möchte und die haben ja immer ein Starkstromkabel an der Säule dran.

    Dafür kann man z.B. die integrierte BYD-Ladeplanung nutzen oder steuert halt den nächsten Schnellader an, wenn sich der Akku der 10 oder besser 20 %-Marke nähert.


    Weiß man, dass am Zielort eine 11kW-Lademöglichkeit besteht am Hotel/Ferienwohnung/Campingplatz kann man ja trotzdem langsam aufladen für dir Rückfahrt, während der Wagen rumsteht. Ist natürlich immer eine Kostenfrage, da die Preise pro kWh stark variieren können, je nach Anbieter.

    Einfach in anderen BYD-Foren selber lesen oder eigene Erfahrungen machen. Ich werde das jetzt hier nicht alles zitieren. Wenn alles wie gewünscht läuft, ist das ja prima.


    BTW: In Deutschland gibt es nur wenige Cent Vergütung für den eingespeisten PV-Strom. Da ist ein effektives Lademanagement schon sinnvoll. Ich krieg nur 8 Cent pro kWh. Bei neueren Anlagen sind es nur noch 7 Cent.

    Jein. Klar geht die eigentliche Umschaltphase schnell, es kann aber sinnvoll sein, eine Zwangspause einzustellen, damit die Wallbox nicht bei jeder kleinen Wolke hin- und herwechselt. Bei zu vielen Wechseln kann sich das System auch mal aufhängen. Ich berichte nur von Problemen, die einige andere BYD-Besitzer und ich mit der Thematik haben. Einfach ausprobieren wie es am besten passt.

    Theoretisch ja, manchmal dauert das etwas, weil das Auto bei einer längeren Umschaltphase „einschläft“. Wenn man dann kurz die App öffnet, geht das Laden sofort wieder weiter, sonst braucht der wie gesagt etwas. Ich löse das, indem ich einen kleinen Dauerstrom einstelle, 6 A.


    Ansonsten sind die relativen Verluste größer, je geringe die Ladeleistung. Bei Sonnenstrom ist mir das egal, aber beim Sofortladen lieber volle 11 kW einstellen.